Letzte Aktualisierung:
16.11.2017, 13:04 Uhr

Bad Wiessee. Der Südtiroler Architekt Matteo Thun mit internationalem Renommee ist der Auserwählte, der der Gemeinde Bad Wiessee am Tegernsee in Anknüpfung an die über 100 Jahre alte Kurtradition der Gemeinde mit Jod-und Schwefelbädern zu neuem Glanz verhelfen soll.

Ein großzügiger Entwurf des „Stararchitekten“ auf dem alten Kurareal bis hinüber zum bestehenden Badepark hatte kürzlich für umfassende Diskussionen gesorgt. Nun ist ein überarbeiteter, eine Nummer kleiner ausgefallener Entwurf entstanden, der sich mit städtebaulich ausgewogenen Proportionen und klarer Gliederung wesentlich an der 64 Meter langen Wandelhalle von 1910 orientiert, die nach wie vor für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt wird. Seitlich der denkmalgeschützten Wandelhalle wird ein U-förmiger, offener Komplex aus Hotel und Klinik vorgelagert. Eine Fassadengestaltung ist auf der Südseite des Hotelgebäudes im Foto links zu sehen. Hier wird das Thema „Wandeln“ auf verschiedenste Weise aufgenommen. Der Blick von der Wandelhalle aus auf den See bleibt frei. Das Jod-und Schwefelbad ist neben dem bestehenden Badepark auf der gegenüberliegenden Straßenseite geplant. Die jetzige parallel zum See verlaufende Straße wird im Neubaubereich von einer Durchgangsstraße auf eine Erschließungsstraße zurückgebaut.

(c) Grafiken Gemeinde Bad Wiessee