Letzte Aktualisierung:
21.09.2017, 08:07 Uhr
    


Hör+TV-Tipps 21.09

200 Jahre Fahrrad

10.04.2017
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Beiträge zur Kulturgeschichte I:
Karl Drais machte in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine geniale Erfindung: das Fahrrad. Am 12. Juni 1827 unternahm er von Mannheim nach Schwetzingen die erste "Fahrt". Für die 14 Kilometer benötigte er eine Stunde ...
Mit Hans-Erhards Buch "Das Fahrrad. Eine Kulturgeschichte" starten die Miesbacherseiten eine Serie von Beiträgen zur Kullturgeschichte
Im ersten Teil dreht sich zunächst alles um den "Drahtesel" zu seinem 200. Geburtstag. Hier ein Gespräch mit dem Technikhistoriker  Hans-Erhard Lessing über sein Buch (06:37 Min): "Der Autor erläutert und erzählt, wie das Fahrrad vor 200 Jahren (am 12. Juni 2017) weltweit eine nie gekannte Euphorie auslöste. Zum ersten Mal konnten sich alle individuell bewegen und sich das "Glück auf zwei Rädern " leisten. Eine Kulturgeschichte des Zweirads voller Überraschungen - vom Ausbruch eines Vulkans am Beginn bis zur Revolution des E-Bikes." (Klappentext)

Eine Tour durch 200 Jahre Fahrradgeschichte(n)
Geschichten vom Glück auf zwei Rädern
"Das Fahrrad an den Hörnern packen und aus der Nachbarschaft hinausschwärmen in eine Welt voller Abenteuer: Das ist seit 200 Jahren die Leidenschaft von Nonkonformisten und Visionären. Diese Anthologie folgt ihren Spuren von den Anfängen bis in die Gegenwart. Man kann der Fahrrad fahrenden Diva Sarah Bernhard auf den Pariser Boulevards begegnen, mit der Draisine durch Berlin sausen oder gar mit dem Hochrad im wilden Kurdistan vor mordlustigen Gesellen flüchten. Ein rasantes Vergnügen!" Mit Mark Twain & Hans Fallada und vielen anderen - "Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren", meinte schon Albert Einstein (Klappentext)


Fahrradfreunde

Eine Anthologie von Daniel Kampa. Mit Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé
"Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beklagte sich der Autor Léon Bloy bei seinem Verleger über den geringen Absatz seiner Bücher. »Was wollen Sie?«, fragte der Verleger. »Seit sich die Leute für das Fahrrad begeistern, haben sie keine Zeit mehr zum Lesen.« Natürlich hat das Fahrrad dem Lesen so wenig geschadet wie Radio oder Fernsehen, im Gegenteil. Schriftsteller wie Siegfried Lenz, Urs Widmer, Andrea Camilleri oder Axel Hacke haben hinreißende Fahrradgeschichten oder -gedichte geschrieben: über erste Fahrversuche, Radtouren übers Land, ob beschaulich allein oder romantisch zu zweit, über die Tücken des Tandemfahrens als Paar, üble Fahrraddiebe oder Radrennen und sogar über das hässliche Stiefkind des Fahrrads, den Ergometer. Und natürlich darf in einem Fahrradlesebuch Sempés unsterblicher Fahrradhändler Paul Tamburin samt seinem unglaublichen Geheimnis nicht fehlen. Fahrradfreunde ist eine erzählerische und zeichnerische Hommage an das Fahrrad – und all jene, die gerne in die Pedale treten" (Klappentext)
Das Geheimnis des Fahrradhändlers

Aus dem Französischen von Patrick Süskind. Mit vielen farbigen Illustrationen
Sempé präsentiert uns in seiner unnachahmlichen Weise die Geschichte eines Anti-Indurains – Paul Tamburins, des Fahrradhändlers aus dem französischen Städtchen Saint-Céron: eine Hommage ans Fahrrad, an die Liebe, die Freundschaft und an die französische Provinz, wie nur Sempé sie einzufangen vermag. Meisterhaft übersetzt von Patrick Süskind. (Klappentext)

Zu allen drei Büchern werden auf mieserbacherseiten.de noch Rezensionen folgen ...

(Abb.: "Nicht jeder der rastet, rostet auch" - Foto (c) Renate Lüdde)

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