Letzte Aktualisierung:
16.10.2018, 11:16 Uhr
    


HörTipps 16.10.18

Kino im Sudhaus

05.10.2018
News & Infos >> Kultur News

Kino im Sudhaus
Im Rahmen des neuen Formats "Kino im Sudhaus" werden in den Wintermonaten für geladene Gäste gesellschaftskritische Filme gezeigt.
Ziel ist es, auf aktuelle Themen aufmerksam zu machen & zu einem Diskurs anzuregen. Je nach Verfügbarkeit wird dazu auch ein Mitwirkender des Films mit anwesend sein. Interessierte Kinogänger können sich hier in der Einladungsliste eintragen.
Am  Donnerstag, den 11. Oktober 2018, wurde im Sudhaus im Valleyer Schloss Bräu (Graf-Arco-Straße 19) bei Bewirtung  der Film "Jugend ohne Gott" frei nach dem gleichnamigen Erzählung von Ödön von Horvath gezeigt. Der Eintritt war frei  - ein Hut ging rum...
Der Film ist eine Produktion der "die film gmbh" in Co-Produktion mit Constantin Film; Regie führte Alain Gsponer - Darsteller sind u. a. Jannis Niewöhner, Fahri Yardim, Emilia Schüle, Anna Maria Mühe, Alicia von Rittberg, Jannik Schümann, Iris Berben, Rainer Bock, Katharina Müller Elmau, uva. - Die gebürtige Tegernseer Produzentin Sophia Aldenhoven wird persönlich anwesend sein.

Zum Inhalt
Ein Krimidrama über Recht & Unrecht - Schüler kämpfen um die Uni-Zulassung ... Alles geht um Leistung, jeder wird überwacht ... Nur einer rebelliert ... + ausführliche Inhaltsangabe zur Filmvorlage

Filmkritik
(spiegel) - Tribute-von-Panem-Paraphrase mit Foucault und deutschen Jungfilmstars. Die Verfilmung von Ödön von Horváths düsterem Roman "Jugend ohne Gott" scheint uns irgendetwas über die nahe Zukunft erzählen zu wollen.

Zur Erzählung/Roman
Unmittelbar nach seinem ersten Erscheinen 1937 wurde Ödön von Horváths Jugend ohne Gott in mehrere Sprachen übersetzt und machte Horváth international bekannt. Im selben Jahr wurde sie von Thomas Mann empfohlen, und Hermann Hesse schrieb über die Erzählung: »Sie ist großartig.« Es geht in ihr, so Alfred Döblin, um »eine Schule, eine mehr oder weniger verrohte Jugend, an ihr ein Lehrer, der ein Gewissen hat, sich verleugnen muß und schließlich nicht mehr kann«. Und Klaus Mann erblickte in Jugend ohne Gott »alle geheimnisvollen eigenschaften und Reize der wirklichen Dichtung«. (Klappentext) +  Leseprobe

 

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